Satte 35 Grad im Schatten. Staus auf den Autobahnen, speziell an den Grenzen. Und die Österreicher haben nur einen Wunsch: ihren Urlaub, sei’s in unserem schönen Heimatland oder im benachbarten Ausland, ungestört genießen zu können.
Was sie in diesenWochen mit Sicherheit nicht wollen, ist: von der Politik gestört zu werden. Die Österreicher – wahrscheinlich mit Ausnahme der Journalisten – lieben deshalb ihr Sommerloch.
EINERSEITS ist das natürlich keine geeignete Strategie zur Lösung der aktuellen Probleme, sondern bloß ein Verdrängungsmechanismus.
ANDERERSEITS tut man uns – insbesondere vonseiten der Politik – ohnedies nicht den Gefallen: Das Sommerloch will und will nicht kommen.
Da findet in den USA ein Attentatsversuch auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten statt. Der EU-Störenfried Orbán wagt es doch glatt, eine Friedensmission zwischen Kiew, Moskau und Peking zu starten.
Und die Kriege in der Ostukraine und im Gazastreifen toben ohne Unterlass weiter. Keine Ruhe also auf dem internationalen Parkett. Und nicht einmal die Innenpolitik will unseren Wunsch nach Ruhe respektieren. Da ist doch glatt der blaue Herausforderer in den Umfragen für die kommende Wahl nach wie vor auf der Siegerstraße, was seine Konkurrenten zwingt, hektischen Vorwahlkampf- Aktivismus zu entfalten. Kein Sommerloch weit und breit ...
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