Nix ist fix! Und auch wenn Donald Trump ob seiner unerschrockenen Reaktion auf das Schussattentat und deren geradezu ikonischen Bildern, die dieser Tage um die Welt gehen, vollends als Top-Favorit für die US-Präsidentenwahl gilt, zählt erst das Ergebnis am Wahlabend. Von der etablierten europäischen Politik und den eher linken bis linksliberalen Mainstream-Medien wurde Trump allerdings in den vergangenen Wochen und Monaten zumeist „hinunter gedodelt“: als Psychopath, Verschwörungstheoretiker und ultrarechter Monomane.
EINERSEITS ist es natürlich unbestreitbar, dass Trump – allzumal im Wahlkampf – polarisiert und dass die USA derzeit ein höchst gespaltenes Land sind.
ANDERERSEITS wird die Staatengemeinschaft, insbesondere werden die EU-Staaten und die Mitgliedstaaten der NATO, also all jene, die sich der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ verpflichtet fühlen, mit der Führungsmacht der westlichen Welt auch unter einem Präsidenten Donald Trump zusammen arbeiten müssen. Und da scheinen Politiker wie Viktor Orbán und politische Bewegungen wie Österreichs Freiheitliche auf das richtige Pferd gesetzt zu haben, wenn sie ihre Kontakte zum mutmaßlichen nächsten Präsidenten der USA auch in dessen schlechten Zeiten gepflegt haben.
Während hingegen die Trump-Hasser in der NATO und in der EU offenbar aufs falsche Pferd gesetzt haben.
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