Viele Bürgermeister haben schon vergeblich versucht, Tempolimits in ihren Gemeinden durchzusetzen. Eine Novelle der Straßenverkehrsordnung erleichtert das ab Montag.
Im Vorjahr unterschrieben mehr als 280 Gemeinden und Städte eine Petition des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ). Darin wurden Vereinfachungen für Bürgermeister gefordert, wenn diese aus Sicherheitsgründen weniger Tempo im Ort haben wollen. Unter den Unterzeichnern aus Salzburg waren unter anderem Anif, Goldegg, Neumarkt am Wallersee, Saalbach-Hinterglemm, Seeham und Zell am See.
Unterzeichner wollten andere Gemeinden unterstützen
„Der Weg zu Tempo 30 wird jetzt einfacher. Ich gehe davon aus, dass es Gemeindevertretungen geben wird, die von dem neuen Recht Gebrauch machen werden“, sagt Anifs Ortschefin Gabriella Gehmacher-Leitner. Mit ihrer Unterschrift wollte sie andere Gemeinden unterstützen, jetzt kommt die Gesetzesnovelle.
Zurückhaltender reagiert Thomas Ließ, Bürgermeister von Hof bei Salzburg. „Auf Bundes- und Landesstraßen hat die Novelle in unserem Fall keinen Einfluss“, meint Ließ. Im Vorjahr blitzte die Gemeinde mit dem Ansinnen ab, die stark befahrene Durchzugstraße im Ort mit einem 30er zu versehen.
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