Konkrete Pläne

Feldkirchs Bürgermeister mit Fahrplan für Zukunft

Vorarlberg
28.06.2024 07:20
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Fließt der Verkehr durch den Stadttunnel, soll der Busverkehr ausgeweitet werden, der Radverkehr mehr Platz erhalten.  

Geht alles nach Plan, sollte der Feldkircher Stadttunnel 2030 fertiggestellt sein. Der Verkehr wird unterirdisch fließen, oberirdisch sollen die zurück gewonnenen Lebensräume genutzt werden. Bereits in seiner Antrittsrede hatte Feldkirchs neuer Bürgermeister Manfred Rädler (ÖVP) auf die Bedeutung des Stadttunnels verwiesen. Dieser ermögliche eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung. „Um den Feldkirchern einen Fahrplan für die Zukunft zu geben, haben wir sämtliche Aktivitäten, die unsere Stadt noch lebenswerter machen, unter dem Dach Feldkirch 2020plus gebündelt“, erklärte Rädler bei einem Pressegespräch am Donnerstag. Dieses Zukunftsbild soll eine ungefähre Vorstellung vermitteln, wie die Montfortstadt in sechs Jahren aussehen könnte.

Besonders in der Innenstadt, Tisis und Tosters sollte dann der Rückgang des motorisierten Verkehrs spürbar sein. Während in Tosters bereits 2019 mit der Umgestaltung des Ortszentrum begonnen wurde, haben die Bürger in Tisis demnächst die Gelegenheit, ihre Ideen zur Gestaltung des Stadtteils einzubringen.

„Ein Ja zum Stadttunnel ist zugleich ein Ja zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs“, meinte Thomas Spalt, FPÖ-Stadtrat für Raum- und Verkehrsplanung. Staufreie Straßen würden eine Ausweitung des Busangebots ermöglichen. Zudem seien zahlreiche Verbesserungen für den Radverkehr geplant. „Derzeit wird eine neue Radverbindung zwischen Feldkirch und Frastanz gebaut, eine Unterführung im Kapfweg ist in Planung“, erläuterte Thomas Spalt.

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