Nach langer Blockade
Offiziell: Rutte ab Oktober NATO-Generalsekretär
Der scheidende niederländische Regierungschef Mark Rutte ist am Mittwoch offiziell zum neuen Generalsekretär der NATO ernannt worden. Er folgt damit dem Norweger Jens Scholtenberg nach. Rutte soll Anfang Oktober das Amt übernehmen.
Erst in der vergangenen Woche hatte Rumäniens Präsident Klaus Iohannis mit dem Rückzug seiner Gegenkandidatur den Weg für Rutte an die Spitze der NATO freigemacht.
Der Niederländer übernimmt den Posten in einer schwierigen Phase des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Zudem bereitet sich die NATO auf eine mögliche Wiederwahl des früheren US-Präsidenten Donald Trump und eine schwächere US-Rolle in dem transatlantischen Bündnis vor.
Breite Unterstützung für Rutte
Die USA, Deutschland, Großbritannien und Frankreich hatten sich bereits im Februar für Rutte starkgemacht. Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz etwa ließ erklären, der Niederländer sei mit seiner „immensen Erfahrung, seiner großen sicherheitspolitischen Expertise und seinem ausgeprägten diplomatischen Geschick“ ein „herausragender Kandidat“.
Blockade seitens Ungarn, Rumänien
Letztem Dienstag hatten nach monatelanger Blockade Ungarn und die Slowakei ihren Widerstand gegen Rutte aufgegeben, am Donnerstag der Vorwoche folgte Rumänien.









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