Nachfolge wohl fix

NATO-Chefposten: Rumänien macht Weg für Rutte frei

Ausland
20.06.2024 14:00

Der Weg für die Ernennung von Mark Rutte zum nächsten Generalsekretär der NATO ist nach monatelanger Blockade frei. Als letzter Bündnisstaat kündigte am Donnerstag Rumänien an, seinen Widerstand gegen die Vergabe des Spitzenpostens an den scheidenden niederländischen Regierungschef aufzugeben. 

Der rumänische Präsident Klaus Johannis zog seine Kandidatur offiziell zurück. In der Allianz gibt es massiven Druck auf Johannis, seine Bewerbung zurückzuziehen und damit den Weg für den scheidenden niederländischen Regierungschef Mark Rutte freizumachen.

Am Dienstag hatten bereits Ungarn und die Slowakei ihren Widerstand gegen Rutte aufgegeben. Sie begründeten dies mit Zusagen des Niederländers. Rumänien war damit das einzige der 32 NATO-Länder, das sich noch nicht für Rutte ausgesprochen hatte. Der 57-Jährige will im Oktober Nachfolger von Generalsekretär Jens Stoltenberg werden.

Breite Unterstützung für Rutte
Die USA, Deutschland, Großbritannien und Frankreich hatten sich bereits im Februar für Rutte starkgemacht. Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz etwa ließ erklären, der Niederländer sei mit seiner „immensen Erfahrung, seiner großen sicherheitspolitischen Expertise und seinem ausgeprägten diplomatischen Geschick“ ein „herausragender Kandidat“.

Nur wenige Wochen später gab Johannis im März seine Gegenkandidatur bekannt. Er begründete dies damit, Osteuropäer seien im Bündnis unterrepräsentiert.

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