Für den erst 16-jährigen Spanier Lamine Yamal gilt bei der EM das deutsche Jugendschutzgesetz. Da er nach dem Spiel gegen Italien noch nach 23 Uhr Interviews gab, könnte das als Arbeit gelten, die Behörden ein Bußgeld von bis zu 30.000 Euro verhängen.
Auch am Donnerstag beim 1:0-Erfolg der Spanier gegen Italien glänzte Lamine Yamal mit richtig viel Spielfreude. Geht es nach dem deutschen Jugendschutzgesetz, dürfen Minderjährige allerdings nicht nach 20 Uhr arbeiten. Glück für Yamal: Für Sportler gibt’s eine Ausnahmeregelung. Heißt also, er darf auch bei den Abendspielen bei der EURO auf dem Platz stehen.
Weil er nach dem Spiel jedoch auch noch den Journalisten Rede und Antwort stand, droht den Spaniern nun eine saftige Strafe. Es ist von einem Bußgeld in der Höhe von bis zu 30.000 Euro die Rede.
Keine Sperre
Rechtsexperte Stephan Gräf von der Uni Konstanz schildert gegenüber dem ZDF jedoch, dass die Behörden sich im Sportbereich (noch) zurückhalten. Eine EM-Sperre muss Spaniens „Wunderkind“ jedenfalls keine befürchten.
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