Ein Sommer ohne Heurigenbesuch ist wie ein Winter ohne Schnee. Trotzdem sperren in Österreich immer mehr Buschenschenken zu. Auch im Burgenland, wo Gemütlichkeit und geselliges Beisammensein noch großgeschrieben werden, macht sich der Trend bemerkbar. Doch junge Heurigen-Wirte steuern gegen.
Die 1200 Einwohner zählende Weinbaugemeinde Leithaprodersdorf nahe der niederösterreichischen Landesgrenze gilt als Heurigen-Hochburg des Burgenlandes. Zu Spitzenzeiten gab es hier 60 Heurigen. Jetzt sind es nur noch zwölf, also ein Fünftel davon. „Bis auf den 24. Dezember konnte man früher bei uns jeden Tag in einem Heurigen einkehren und Wein, Most und regionale Spezialitäten genießen. Inzwischen wird an 40 Tagen nicht mehr ausgesteckt“, bedauert Bürgermeister Martin Radatz. Schließlich tragen Heurigen und Buschenschenken auch zum regionalen Tourismus bei.
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