Das ging aber schnell: Kapfenbergs Bürgermeister Fritz Kratzer (SPÖ) zog sich am Montag von seiner Funktion als Bürgermeister von Kapfenberg zurück. Wer fortan die Geschicke in der drittgrößten Stadt der Steiermark lenkt, steht längst fest.
„Ich bin in der glücklichen Situation, dass ich gleich zwei geeignete Anwärter für das Bürgermeisteramt hätte“, sagte Fritz Kratzer in einem „Krone“-Interview im März. Damals kündigte er erstmals offiziell seinen nahenden Rücktritt an, als Zeithorizont wurde „Ende Juni“ genannt.
Es gibt keinen Grund mehr, noch länger zu warten. Es war mir eine Ehre und Freude, für die Stadt zu arbeiten.
Fritz Kratzer
Dass es nun doch schon am Montag so weit war, begründet der 69-Jährige so: „Es gibt keinen Grund mehr, noch länger zu warten. Es sollte einfach so früh wie möglich Klarheit herrschen, auch den Wählern gegenüber.“
Abtritt vor Gemeinderatswahl
Kratzer war fünf Jahre roter Vizebürgermeister, ehe er 2017 zum Stadtoberhaupt aufstieg. Gleich nach seinem Amtsantritt die erste Glanzstunde: Der Spatenstich zum modernsten Stahlwerk der Welt wurde am Böhler-Areal vorgenommen. Nun wäre es an der Zeit, sich „mehr der Familie zuzuwenden“.
Matthäus Bachernegg steht ab sofort (bzw. Mitternacht) der gut 22.000 Einwohner starken Stadt in der Obersteiermark vor. Der Wechsel ins Bürgermeisteramt erfolgt gut vorbereitet, als designierter Nachfolger hat er sich schon einige Monate einarbeiten können.
Bachernegg bezeichnet sich selbst als „hochmotiviert“, er sei „bereit, sich den Anliegen der Kapfenberger zu widmen“. Bei der Gemeinderatssitzung am 27. Juni erfolgt die offizielle Angelobung.
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