Am Campus Wienerwald sah man sich von Anbeginn an mit vielen Problemen konfrontiert. Von kolportierten Missständen, über Besitzerwechsel des ehemaligen Blindenheimes bläst ihnen nun starker Gegenwind aus der Politik entgegen.
„Das ist schwerer politischer Amtsmissbrauch!“ Christian Zeitz und Reinhard Fellner vom Verein „Initiative Soziales Österreich“ (ISÖ) finden klare Worte. Die Umstände würden sie dazu zwingen. Seit rund 25 Monaten betreiben die beiden den Campus Wienerwald in Unterdambach im Bezirk St. Pölten – eine privat geführte Unterkunft für Flüchtlinge aus der Ukraine.
Immer wieder sah man sich, wie berichtet, mit Problemen konfrontiert: Von kolportierten Missständen, über Besitzerwechsel des ehemaligen Blindenheimes bis hin zu Gegenwind aus der Politik.
Nachdem ein angestrebter Vertrag als Vollversorgerheim scheiterte, weil man sich keinen Vertreter der Diakonie als „Aufpasser“ vor die Nase setzen lassen wollte, sieht man sich mit Finanzproblemen konfrontiert. Denn aus bisher ungeklärten Gründen wurden die Grundversorgungsgelder an die Flüchtlinge nicht ausbezahlt.
Fest am Samstag
Um die laufenden Kosten zu decken, sei man daher auf Spenden angewiesen. Ein eifrig auf die Beine gestelltes Fest heute ab 17 Uhr am Campus Wienerwald soll helfen, den Monat finanziell zu überstehen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.