520 Millionen Euro

Ausbau der Infrastruktur kurbelt die Wirtschaft an

Burgenland
17.05.2024 09:00

Gute Straßen, leistbares Wohnen, neue Pflegestützpunkte: Kräftige Impulse sind vom Bauprogramm des Landes zu erwarten. Eine Rekordsumme fließt in die Umsetzung wichtiger Projekte. Für mehr Sicherheit und Lebensqualität sind Investitionen von 520 Millionen Euro vorgesehen.

Die Zahlen sprechen für sich: Satte 520 Millionen Euro werden in die Hand genommen, um 2024 wichtige Bauvorhaben im Burgenland umzusetzen. Von der Gesamtsumme entfallen 245 Millionen Euro auf Projekte mit der Baudirektion, darunter 173 Millionen Euro der ASFINAG für Bundesstraßen. 275 Millionen Euro sind Vorhaben unter der Schirmherrschaft der Landesimmobilien GmbH (LIB).

Viele Aufträge für regionale Firmen
„Diese Investitionen haben einen mehrfachen Nutzen. Sie kurbeln die Wirtschaft kräftig an, regionale Betriebe profitieren. Das sichert Arbeitsplätze“, betont Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner. Mehr Sicherheit bringen unter anderem 41 Millionen Euro, die in die Wasser- und Umweltwirtschaft fließen. „Zum Schutz vor Starkregen und den damit verbundenen Überschwemmungen sind 14 Millionen Euro vorgesehen. Das Geld betrifft neue Bauvorhaben und Instandhaltungsmaßnahmen“, erklärt Dorner.

Das Projekt für den Hochwasserschutz in Forchtenstein soll im Juni abgeschlossen sein.
Das Projekt für den Hochwasserschutz in Forchtenstein soll im Juni abgeschlossen sein.(Bild: Büro Dorner)

Mehr Sicherheit auf den Straßen
Punkto hochrangiger Verkehrsverbindungen stehen das zweite Teilstück der S7 an, die Generalsanierung Pinggau – Allhau an der A2, Sanierungen entlang der A4 nahe Parndorf und Zurndorf, der Sicherheitsausbau der Talübergänge bei Sieggraben an der S31 sowie weitere Kleinflächenreparaturen an der S4, S31 und A2. Elf Millionen Euro umfassen Maßnahmen im Landesstraßennetz.

Beispiele sind die Generalssanierung der Hangbrücke bei Henndorf an der B57, die Fahrstreifenerweiterung an der Südeinfahrt Ruster Straße von Eisenstadt in Richtung Trausdorf an der B52 aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens sowie die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Kleinmutschen und Großmutschen.

Große Projekte voll im Gang
Unter der LIB-Federführung wird an dem FH-Campus in Pinkafeld, der Keramikfachschule in Stoob und dem Liszt-Zentrum in Raiding gearbeitet. „Für die Instandsetzung und Instandhaltung bestehender Gebäude sind 27 Millionen Euro reserviert, für Investitionen in Um- und Neubauten stehen 88 Millionen Euro bereit“, heißt es. Gleichzeitig läuft die Umsetzung von 71 Pflegestützpunkten voll an.

Stichwort „Leistbares Wohnen“
In Pinkafeld ist bereits im Herbst 2023 der Startschuss für das erste Pilotprojekt im landeseigenen Wohnbau gefallen. In den nächsten Monaten folgen nun in den anderen Bezirken Wohnprojekte dieser Art. Innovativ: Eigentum soll zum Preis der Errichtungskosten und über ein Mietkaufsystem ab dem ersten Tag erworben werden können.

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