Mi, 18. Juli 2018

"Nicht angeseilt"

08.10.2012 19:45

Arbeiter stürzt in Salzburg rund 170 Meter in den Tod

Ein 55-jähriger Arbeiter ist am Montag beim Kraftwerk Limberg im Salzburger Pinzgau tödlich verunglückt. Der Einheimische stürzte laut Polizei bei Säuberungsarbeiten in Kaprun oberhalb der Limberg-Sperre im steilen, felsigen Gelände 150 bis 170 Meter ab. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.

Der Pinzgauer war gegen 13 Uhr gemeinsam mit vier Kollegen, rund 300 Meter von der Limberg-Sperre entfernt, mit dem Entsorgen von Baustellen-Materialien beschäftigt gewesen.

"Der 55-Jährige hat sich auf einem Quersteig befunden", erklärte Polizeisprecherin Irene Stauffer. Dort dürfte der Arbeiter - er war nicht angeseilt - plötzlich ausgerutscht sein und das Gleichgewicht verloren haben. Er stürzte in die Tiefe.

"Dürfte sofort tot gewesen sein"
Ein Rettungshubschrauber flog sofort zum Unfallort, doch der Notarzt konnte nur mehr den Tod des Arbeiters feststellen. "Er dürfte sofort tot gewesen sein", erklärte Stauffer. Ein Polizeihubschrauber barg schließlich den Toten. Für die geschockten Arbeitskollegen wurde psychologische Betreuung organisiert.

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