Das Tierschutzkompetenzzentrum (Tiko) und die Stadt Klagenfurt informieren bei ihrer Aufklärungskampagne „ChipCheck“ über die Registrierungs- und Meldepflicht von Hunden.
Seit vier Jahren ist es in Österreich gesetzlich verpflichtend, seinen Hund zu chippen, online zu registrieren und beim Gemeindeamt zu melden. Manchen Herrchen und Frauchen ist das aber nach wie vor nicht bewusst, weshalb das Tierschutzkompetenzzentrum (Tiko) gemeinsam mit der Stadt Klagenfurt nun eine Aufklärungskampagne startet.
„Jeden Montag im Mai und am ersten Montag im Juni informieren wir jeweils von 15 bis 17 Uhr die Hundehalter in den fünf Hundefreilaufzonen in Klagenfurt und lesen die Chips der Hunde direkt vor Ort aus“, erklärt Nina Zesar vom Tiko. Begonnen wird am 6. Mai in der Strutzmannstraße in Waidmannsdorf.
„Etwa ein Drittel der Hunde, die als Fundtiere ins Tiko kommen, ist gar nicht oder nicht richtig registriert und ein weiteres Drittel nicht einmal gechippt.“
Nina Zesar, Tiko
Am 13. folgt die Ecke Siebenhügelstraße am Südring beim Stadion, am 20. wird die Hundefreilaufzone Feschnig in der Grete-Bittner-Straße besucht und am 27. können Hunde in der Iringstraße in Welzenegg gecheckt werden. Der Abschluss der Aktion findet am 3. Juni in der Hundefreilaufzone Fischl in der Roseneggerstraße statt.
Gechippt werden Vierbeiner ausschließlich von Tierärzten, meist erfolgt dies bereits beim Züchter oder im Tierheim. Die einmalige Registrierung der Chipnummer muss jedoch von den Hundehaltern übernommen werden. Mit einer richtigen Registrierung können aufgefundene oder verletzte Tiere übrigens umso schneller wieder ihren Besitzern übergeben werden.
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