Nicht alle konnten den Wechsel zu den Bullen nachvollziehen, so mancher unterstellte dem 25-Jährigen rein finanzielle Motive und dürfte sich zu Saisonbeginn noch bestätigt gefühlt haben. "Natürlich war das am Anfang nicht so leicht", sagte Klein, der beim LASK großgeworden war und ab 2009 für drei Jahre am Verteilerkreis gekickt hatte.
Der elffache ÖFB-Teamspieler gab zu, sich den Start geschmeidiger vorgestellt zu haben. "Vier, fünf Spiele ist eigentlich nicht so lange, aber natürlich hatte ich gehofft, von Beginn an zu spielen", meinte Klein, der sich der potenziellen Gefahr freilich bewusst war. "Bei einem Wechsel kann so etwas natürlich passieren."
Österreicher haben's schwer
Schließlich haben andere Österreicher, die im Sommer zu den Bullen stießen, keinen leichten Stand. Mittelfeldmann Stefan Ilsanker absolvierte immerhin schon mehrere Einsätze, auch weil David Mendes derzeit verletzt fehlt. Innenverteidiger Christopher Dibon wiederum stand als Einwechselspieler am 25. August erst 25 Minuten für Salzburg auf dem Feld. Dabei galt der 21-jährige Innenverteidiger noch im vergangenen Herbst als große rot-weiß-rote Hoffnung. Freilich wurde er dann auch von einer langwierigen Verletzung zurückgeworfen.
Von der Vorsaison geschlaucht
Klein, der mit Franz Schiemer, Martin Hinteregger und Andreas Ulmer im mehreren Spielen einen rein österreichischen Defensivverbund bildete, der nun wohl aber wieder durch den zuletzt gesperrten Neuzugang Isaac Vorsah gesprengt wird, sah das anfängliche Dasein auf der Ersatzbank auch im Zusammenhang mit den Strapazen der Vorsaison. "Ich hatte 50 Spiele und dann zwölf Tage Urlaub. Ich habe das auch gebraucht."
Nun sei er aber wieder voll auf der Höhe, die Mannschaft sieht er auf gutem Weg. "Die Neuverpflichtungen fügen sich gut ein, die Charaktere passen einfach gut zusammen", betonte Klein. "Es ist viel Qualität drinnen, und es macht Spaß."
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