Nach Fanbusfahrten, Public-Viewings und rekordverdächtigen Zuschauerzahlen geht die zweite Bundesliga-Finalserie zwischen Mistelbach und Deutsch Wagram am Wochenende zu Ende. Mustangs-Coach Weissenböck glaubt an eine erneute Bestmarke und setzt für den Sieg auf den Heimvorteil.
Die Fans strömten in Massen zu den beiden bisherigen Finalpartien der zweiten Basketball-Bundesliga. Und bisher durften die Anhänger von Mistelbach und Deutsch Wagram auch jeweils einmal jubeln. Beim Entscheidungsspiel am Samstag wird’s dann aber nur mehr für eine Seite Grund zur Freude geben. „Jetzt geht’s natürlich um alles. Wir hoffen, dass wir diejenigen sind, die in der Serie doppelt feiern dürfen!“, lacht Mistelbach-Coach Martin Weissenböck.
Für das Basketball-Highlight des Jahres im Weinviertel erwartet der einstige Bundesliga-Spieler einen erneuten Zuschauerrekord: „Zum Heimauftakt waren’s 700, im zweiten Spiel in Deutsch Wagram auch in etwa. Man merkt aber, dass die Euphorie durch das Drumherum weiter gestiegen ist. In der Stadt ist es auf jeden Fall Gesprächsstoff Nummer eins. Wir rechnen deshalb nochmal mit 200 mehr!“ Das wären dann 900 Zuseher bei einem Zweitligaspiel, das müsste doch der erneute Rekord sein, oder? „Da bin ich mir sicher. Egal wer das Titelrennen am Ende macht, der Basketballsport hat auf jeden Fall schon gewonnen!“
Klingt ja erstmal romantisch. Vor einer derartigen Kulisse Deutsch Wagram zum Meister gratulieren zu müssen allerdings weniger. „Das wollen wir natürlich verhindern.“, schmunzelt Weissenböck, „Wir müssen uns wieder an der Nase nehmen. Haben uns auswärts vielleicht schon etwas zu sicher gefühlt. Daheim sieht die Welt aber wieder anders aus. Mit unseren Fans im Rücken wird’s heuer klappen!“ Heuer deshalb, weil es im letzten Jahr eben knapp nicht geklappt hat. Und wenn es dieses Jahr wieder nicht sein soll, dann sind nächstes Jahr eben aller guten Dinge drei.
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