Seine 62 Punkte in einem College-Spiel sind auf TikTok ein Renner. Seine 20 Zähler beim Viertelfinal-Auftakt gegen Kapfenberg waren für die Klosterneuburger Basketballer auch ein Hit. Aber mit dem Defensiv-Rebound genau 11,9 Sekunden vor Schluss war Will Carius letztlich der „Matchwinner“ für die Hausherren.
Die Klosterneuburger waren extrem wurfsicher in das erste Duell des Superliga-Play-offs gestartet, nach dem ersten Viertel führten sie schon 26:14. Bis zur Pause war der Zauber aber verflogen, kurzfristig gingen die Gäste sogar in Führung. „Ein bisschen Nervosität und Unsicherheit war dabei, weil wir noch nicht gegen Kapfenberg in dieser Konstellation gespielt hatten“, erklärte Manager Matthias Hager später, „wir haben uns das Leben schwerer gemacht, als es sein hätte müssen.“ So wurden viele Dreier unnötig verworfen. Auch von Carius, der nur zwei seiner neun Distanzwürfe traf.
Dafür glänzte er schon in Hälfte eins, als er einen Dunk blockte. Dann schnappte sich der US-Flügelspieler 11,9 Sekunden vor Schluss bei 85:82 nach Würfen von Williams und Baumann den Defensiv-Rebound, wurde dabei noch gefoult – und setzte mit dem 86:82 den Schlusspunkt.
Am Dienstag geht’s in Kapfenberg weiter. „Jetzt kennen wir sie“, so Hager, „da rechne mit einer besseren Performance von uns.“
Mit 5:0 ins Derby
Fünfmal krachten sie diese Saison inklusive Cup-Viertelfinale schon aufeinander, fünfmal hat Traiskirchen die St. Pöltner besiegt. „Mit dem Heimrecht haben wir in einer möglichen fünften Partie einen Vorteil, aber so eindeutig wie es aussieht, ist es nicht“, warnt Traiskirchens Geschäftsführer Paul Handler vor dem Viertelfinal-Derby am Sonntag, „aber wir haben durchaus gute Chancen auf den Aufstieg.“
Nach dem Trainerwechsel gab der SKN mit dem Sieg gegen Wels zum Abschluss der Platzierungsrunde einen Warnschuss ab. „Wir haben umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, verrät St. Pöltens Manager Stefan Worenz, „jeder hat gesehen, dass er ein Baustein des Erfolgs ist.“ Und die Unserie gegen Traiskirchen? „Außer im letzten Duell waren wir immer gut dabei, vor allem in Traiskirchen“
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