Verhandlungen stocken

Tausende Israelis protestierten für Geisel-Deal

Ausland
19.04.2024 18:27
Porträt von krone.at
Von krone.at

Rund um die Küstenstadt Tel Aviv haben jetzt etliche Israelis für einen Geisel-Deal mit der Hamas demonstriert. Laut der örtlichen Zeitung „Times of Israel“ wurde eine Menschenkette gebildet, die rund 85 Kilometer lang war. Das Forum der Geisel-Angehörigen gab an, dass Tausende Israelis an der Aktion teilgenommen hätten.

Allein an den Strand der Stadt Rishon Lezion sollen ungefähr 1000 Menschen gekommen sein. Von dort zog sich die Menschenkette laut Organisationsteam weiter in den Norden. Ziel war es, mit der Aktion Druck auf die Regierung zu erhöhen, um einen Deal mit der islamistischen Hamas über die Geiseln abzuschließen. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Auf Schildern forderten sie unter anderem Gleichheit, Freiheit und einen Abzug der israelischen ...
Auf Schildern forderten sie unter anderem Gleichheit, Freiheit und einen Abzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen.(Bild: AFP)
In und rund um Tel Aviv wurde eine Menschenkette gebildet.
In und rund um Tel Aviv wurde eine Menschenkette gebildet.(Bild: AFP)
Linke Israelis haben gegen den Krieg im Gazastreifen und für einen Geisel-Deal mit der Hamas ...
Linke Israelis haben gegen den Krieg im Gazastreifen und für einen Geisel-Deal mit der Hamas protestiert.(Bild: AFP)

Gegen die rechte Regierung unter Benjamin Netanyahu gehen immer wieder Israelis auf die Straße (siehe Video oben). Ihre Regierung und die Hamas verhandeln seit Monaten indirekt über eine Feuerpause und das Freilassen weiterer Geiseln. Bis vor wenigen Wochen war davon ausgegangen worden, dass noch knapp 100 Menschen leben könnten, die am 7. Oktobern in den Gazastreifen verschleppt worden waren. Inzwischen wird befürchtet, dass deutlich mehr tot sein könnten.

Kein Erfolg absehbar
Angehörige der Entführten werfen der israelischen Regierung vor, kein ernsthaftes Interesse daran zu haben, die Freilassung der Verschleppten zu erreichen. Vertretungen aus den USA, Ägypten und Katar vermitteln. Ein Durchbruch ist bei den Verhandlungen derzeit nicht in Sicht.

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