Man wolle sich aber "nicht beirren lassen" und den Weg fortsetzen. "Manchmal ist es vielleicht gut, wenn die Defizite offenkundig werden. Dann weiß man, wo man konkret ansetzen muss. Wir müssen wieder mehr Basisarbeit machen. In dieser Phase befinden wir uns gerade", meinte Löw.
Bei den Siegen in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien zu Hause gegen die Färöer (3:0) und zuletzt beim Auswärtsspiel in Wien gegen Österreich (siehe Infobox) hatte Deutschland nicht überzeugen können. "Ich halte es nicht für abwegig, dass wir jetzt kritischer gesehen werden. Das ist eben so, damit müssen wir klarkommen, das betrifft ja auch den Trainer, die Erwartungshaltung war extrem hoch", meinte Löw.
EM-Aus mittlerweile abgehakt
Das Aus bei der EM sei aber abgehakt. "Wir weinen dem Italien-Spiel nicht mehr hinterher, die EM ist verarbeitet. Nach einem solchen Turnier in die Qualifikation zu starten, ist eine Umstellung", sagte Löw. Der Bundestrainer verwies darauf, dass man seit 2008 von 22 Qualifikationsspielen 20 gewonnen hat. Die übrigen zwei Spiele endeten unentschieden. "Es kann also nicht alles so schlecht sein, wie es jetzt dargestellt wird."
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