Technisches Gebrechen

Wieder eine Panne von Wasserstoffbus in Villach

Kärnten
19.04.2024 11:00

Das Pilotprojekt mit den klimafreundlichen Fahrzeugen steht offenbar unter keinem guten Stern. Passagiere sind verärgert.

Wieder einmal länger warten mussten Fahrgäste im Villacher Linienverkehr. Betroffen waren im jüngsten Fall Mädchen und Buben der Volksschule in Maria Gail. Ihr Bus kam am Donnerstagnachmittag mit einer halben Stunde Verspätung. Die Ursache für diese Panne war einmal mehr ein Wasserstoffbus. Das mit modernster Technik ausgestattete Fahrzeug hatte während der Fahrt plötzlich den Geist aufgegeben und behinderte den Verkehr in der Industriestraße.

Sofort wurde die Polizei alarmiert, um die Autos am defekten Bus vorbeizuleiten. „Ein Ersatzbus musste angefordert werden, denn die Weiterfahrt war wegen eines technischen Gebrechens nicht mehr möglich“, heißt es von Seiten der ÖBB.

Immer wieder Probleme
Das jüngste Ärgernis ist aber kein Einzelfall. Schon mehrmals sorgten Wasserstoffbusse für Chaos und Verspätungen im Schülerverkehr. Auch im vergangenen Dezember hatte, wie berichtet, ein solches emissionsfreies Transportfahrzeug in Villach eine ganze Linie im Morgenverkehr lahmgelegt. Die Villacher Postbus-Zentrale wurde danach mit Beschwerdebriefen von erbosten Passagieren und Eltern regelrecht überflutet.

Von Seiten der ÖBB bedauert man die Vorfälle. „Die Busse befinden sich noch im Probebetrieb“, erklärt ein ÖBB-Mitarbeiter: „Da kann es schon vorkommen, dass uns die Technik ein Schnippchen schlägt.“ Die Ursache für das jüngste Gebrechen wird ermittelt. Laut Experten bereiten die Klimabusse vor allem im Winter Probleme, weil sie kälteempfindlich seien. „Unsere Lenker sind deshalb früher im Dienst, damit die Brennstoffzelle in Ruhe hochfahren kann. Wie gesagt, wir sind noch im Probebetrieb.“

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