Die Fivers setzten am Ende des HLA-Grunddurchganges ein Ausrufezeichen, besiegten in der Hollgasse Schwaz klar mit 39:31 und vermasselten den Tirolern den Sprung zurück auf Platz eins. Boss Tom Menzl war erleichtert, nun wartet man den Pick für die Viertelfinalserie ab.
Wow! Die Fivers-Handballer fertigten am Samstag Abend zum Grunddurchgang-Abschluss Topteam Schwaz mit 39:31 ab. Klubboss Tom Menzl jubelte mit Topscorer Schuh, dem starken Dvorak und Co. Und er sprach mit der „Krone“ über...
den Sieg gegen die Tiroler: „Schöne Angriffe, schnelle Kontertore und eine überragende offensive Deckung – das war ein Ausrufezeichen zum richtigen Zeitpunkt, tut der Mannschaft gut und freut mich daher extrem.“
Platz sechs im Grunddurchgang: „Nicht zufriedenstellend! Trotz großteils guter Leistungen haben wir uns oft nicht belohnt, weil’s immer wieder schwierige Spiel-Phasen gab. Etwa, wenn wir Siebenmeter und Topchancen vergeben oder phasenweise den Kopf verloren haben. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass die Mannschaft, gerade bei Aufbau-Mitte, Flügel und Torhütern, richtig jung ist.“
ein „Wunschlos“ fürs Viertelfinale, wenn die Top Vier picken dürfen: „Wir müssen nehmen, was kommt. Wir haben jetzt mit den Heimsiegen gegen Schwaz, Hard, Bregenz und Krems bewiesen, dass wir mit Topteams voll mithalten können. Peter (Anm.: Trainer Eckl) wird die Jungs perfekt vorbereiten. Wir können mit wenigen Spielen die Saison ganz anders aussehen lassen. Das ist eine Riesenchance.“
die Legionärs-Problematik der Liga: „Erst ist das Gentlemen’s Agreement gefallen, vor der Saison der Österreicher-Topf – in diesen mussten Klubs mit vielen Legionären einzahlen, wovon jene profitiert haben, die weniger oder keine Legionäre hatten. Jetzt kommt eine Flut an ausländischen Spielern auf die Liga zu. Schon zu Saisonbeginn waren es 55 – macht ohne uns, weil wir ja keine haben, fünf pro Klub! Das sehe ich problematisch, bringt jungen Spielern weniger Entwicklungschancen.“
die Folgen des EM-Booms: „Was Österreichs Herren um Kapitän Bilyk, Hutecek und Co., die bei uns ausgebildet wurden, geleistet haben, ist bewundernswert. Es hilft auch heimischen Vereinen. Erstes Indiz: Viele Kinder wollen anfangen und die Zuschauer-Zahlen sind gestiegen, alleine bei uns um 20 Prozent.“
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