Im Falle der Schießerei vor dem Lustenauer Sender und des bewaffneten Raubüberfalls in Dornbirn tappen die Ermittler des Vorarlberger Landeskriminalamtes nach wie vor im Dunklen.
Beide Fälle haben in Vorarlberg gehörig Schlagzeilen gemacht, in beiden Fällen wurde jemand angeschossen und in beiden Fällen fehlt von den Tätern jede Spur. Ob die beiden Fälle miteinander in Verbindung stehen, ist indessen noch unklar. Die Rede ist von der Schießerei vor dem Nachtlokal Sender im Lustenauer Ried und dem bewaffneten Raubüberfall in Dornbirn Ende März.
Die Schießerei vor dem Sender ereignete sich bereits im Jänner. Drei Männer mit tschetschenischem Hintergrund hatten versucht, in die Diskothek zu kommen, waren aber am Eingang abgewiesen worden. Gerade als sie in Richtung Parkplatz abmarschieren wollten, tauchte plötzlich ein unbekannter Mann mit einer Faustfeuerwaffe auf und gab unvermittelt mehrere Schüsse auf das Trio ab – zwei der drei Männer wurden von den Kugeln an Armen und Beinen getroffen. Anschließend raste der Attentäter in einem schwarzen SUV davon. Seither befindet er sich auf der Flucht, konkrete Hinweise zu seiner Identität gibt es keine.
Ebenso brutal wie mysteriös lief der Raubüberfall in Dornbirn ab. Unbekannte Täter hatten Ende März auf der Höchsterstraße einen Autofahrer (34) ausgebremst und auf ihn geschossen – dabei wurde er an der Schulter getroffenen. Anschließend zwangen sie das Opfer zur Übergabe eines größeren Geldbetrages. Auch in diesem Fall gelang den Tätern die Flucht, von ihnen fehlt jede Spur.
Angesichts der Tatsache, dass es in beiden Fällen keine neuen Entwicklungen – geschweige denn Erkenntnisse – gibt, bittet die Polizei noch einmal dezidiert um die Mithilfe der Bevölkerung. Zeugen oder Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, mögen sich umgehend mit der Exekutive in Verbindung setzen.
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