PS-Star Franky Zorn startet im April beim OÖ-Motorrad-Bergklassiker von Landshaag nach St. Martin! Wo seine Yamaha 400 im Gegensatz zur Eisspeedway-Maschine aber natürlich eine Bremse haben wird! Die für den Schräglagen-Kaiser damit aber etwas völlig Ungewöhnliches ist.
Rennfahrer bremsen ja erst, wenn sie Gott sehen. Die ganz schnellen sogar erst dann, wenn sie Gott die Hand schütteln. Doch trotz Europameistertitel, Vizeweltmeistertitel und WM-Bronze bremst Franky Zorn rennmäßig normalerweise nie!
Was sich aber am 20. und 21. April beim Motorrad-Bergklassiker von Landshaag nach St. Martin/M. ändern wird.
Ich muss mich erst daran gewöhnen, dass man rechts einen Hebel hat.
Franky Zorn über die Motorrad-Bremse
Wenn der 53-Jährige seine mit 30-Millimeter-Spikes, aber ohne Bremsen ausgestattete Eisspeedway-Maschine gegen seine private Yamaha 400 tauscht. „Ich freue mich darauf, die den Berg rauf zu prügeln“, sagt der Schräglagen-König, der jedoch ein schräges Problem hat. O-Ton: „Ich muss mich aber erst daran gewöhnen, dass man rechts einen Hebel hat.“
Highspeed-Strecke
Mit dem er die Bremse am Lenker meint. Die es im Eisspeedway ebenso wenig gibt wie eine andere. Die der Red-Bull-Pilot auf der 3620m-Hochgeschwindigkeitsstrecke vor allem bei der schwierigen Waldeinfahrt benötigt: Wenn die Piloten von 260 auf 100 km/h zusammenschleifen.
„Für mich ist das besonders schwierig, da ich mich selbst im Straßenverkehr immer erst an die Bremse gewöhnen muss“, sagt Zorn allen Ernstes. Obwohl er bereits zweimal auch in Landshaag war. Zuletzt 2018. „Auch wenn ich mit meinem Teil nicht wie andere mit 300 km/h rauffahre, heißt es aufpassen, mit Hirn fahren, sitzen bleiben“, sagt er. Soll vor seinem dritten Auftritt im Mühlviertel heißen: Zorn will nicht stürzen, hat vor der Bergauf-Hatz Respekt.
Appell an Debütanten
Den OK-Chef Markus Altenstrasser vor der 43. Auflage seines Klassikers allen voran allen Debütanten empfiehlt, appelliert er doch speziell an die in Richtung der im Ortsteil Himmelreich beginnenden höllischen Highspeed-Premiere: „Fangt bitte mit 80 Prozent an – schließlich haben wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit wie in der MotoGP!“
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