Auch in Neuhaus hat das Unwetter im vergangenen Sommer Schäden in Millionenhöhe hinterlassen. Die Arbeiten gehen weiter.
Bergstraßen wurden weggerissen, kleine Bäche sind zu reißenden Flüssen geworden. Die Unwetter im Sommer 2023 mit ihren immensen Niederschlagsmengen haben auch Teile der Gemeinde Neuhaus verwüstet. Bürgermeister Patrick Skubel war damals als Kommandant der Bezirksfeuerwehr tagelang im Einsatz: „Bei uns war der Schaden immens, er lag bei über drei Millionen Euro.“
In Bach war der gesamte Ort überschwemmt. Davon ist heute nichts mehr zu bemerken. Skubel: „Die Leute der Wildbach- und Lawinenverbauung sowie der Agrarabteilung des Landes haben Großartiges geleistet. Ohne deren Hilfe hätten wir das wohl nicht geschafft.“
Noch steht die Behelfsbrücke
Entlang der neu angelegten Bergstraße nach Illmitzen, die von den Fluten völlig weggerissen wurde, steht kein einziger Baum mehr: „Der Sturm hat alles niedergemäht. Der Schaden für die Forstwirte ist enorm“, sagt Skubel. Um für neue Unwetter gerüstet zu sein, wurde der Suha-Bach generalsaniert, auch kleinere Bäche im Politschagraben sollen ausgebaut werden. In Motschula steht noch die Behelfsbrücke der Pioniere. Skubel: „Der Neubau der Brücke soll noch heuer starten.“
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