Neun Ligaspiele ohne Tor: Liverpool-Star Mohamed Salah muss sich derzeit viel Kritik gefallen lassen. „Er benimmt sich wie ein großes Baby“, urteilte Englands ehemaliger Teamchef Sam Allardyce über ihn.
Zum Anlass seiner harten Worte im Podcast „No Tippy Tappy Football“ nahm der 71-jährige Allardyce Salahs Formkrise und sein Verhalten beim 1:0 gegen Nottingham Forest, als er in der 77. Minute ausgewechselt wurde und auf der Bank sichtbar den Kopf schüttelte. „Mohamed Salah muss die Kröte schlucken, in sich gehen und schauen, dass er wieder anfängt, Tore zu schießen.“
Und weiter: „Er soll aufhören, Arne Slot die Schuld zu geben, wenn es an ihm selbst liegt, dass er nicht trifft und ausgewechselt wird.“
Besonders heftig fiel diese Kritik aus: „Er sollte aufhören, seine Unzufriedenheit mit der Situation auf dem Rasen zur Schau zu stellen. Geh, klopfe an die Tür des Trainers und regle das. Aber mach es nicht vor den Augen aller. Er benimmt sich wie ein großes Baby.“
„Mentale Blockade“?
Allardyce ortet sogar tieferliegende Probleme. „Auf mich wirkt das wie eine Art mentale Blockade, denn es geht nicht mehr um eine Phase, sondern um die gesamte Saison. Das sollte Liverpool und ihm selbst Sorgen bereiten.“
Tatsächlich läuft Salah seiner Bestform hinterher. In der Premier League steht er bei lediglich vier Treffern, sein letztes Ligator datiert von Anfang November. Schon nach dem 3:3 bei Leeds hatte der Ägypter öffentlich erklärt, er fühle sich „unter den Bus geworfen“. Trainer Arne Slot reagierte mit einer zeitweisen Degradierung, ehe ein klärendes Gespräch für Ruhe sorgte.
Auch Carragher legt nach
Auch Liverpool-Legende Jamie Carragher äußerte sich kritisch. „Ngumoha hat in 15 Minuten mehr gemacht als Salah und Gakpo davor“, sagte er laut englischen Medien.
Salahs Vertrag läuft noch bis 2027, dennoch halten sich hartnäckig Gerüchte über einen möglichen Wechsel – insbesondere in die Saudi Pro League.
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