Cornelia Hütter hat den Gewinn der kleinen Kristallkugel im Super-G verpasst. Die Steirerin hätte im Weltcup-Finale in Saalbach 70 Punkte mehr als Lara Gut-Behrami einfahren müssen, um der Schweizerin den Titel streitig zu machen. Ein Patzer im Rechtsschwung machte der 31-Jährigen allerdings einen Strich durch die Rechnung.
Hütter war gut in das Rennen gestartet, in den Zwischenzeiten blieb sie nur knapp hinter der Bestzeit von Ester Ledecka. Kurz vor dem Schlussteil verlor die ÖSV-Athletin jedoch kurz die Balance, ihr Stock rutschte indes vom Handgelenk in Richtung Schulter.
„Kann mir nichts vorwerfen“
Durch den kleinen Patzer verlor Hütter wichtige Hundertstelsekunden, die ihr wohl im Ziel auf die Führung fehlten, am Ende wurde es Rang fünf. „Heute kann ich mir definitiv nichts vorwerfen“, war die Siegerin von Zauchensee mit ihrer Fahrt dennoch zufrieden. „Ich bin so ins Rennen gegangen, wie ich wollte und es war mit voller Attacke.“ Dabei können nun einmal Fehler passieren. „Den Super-G-Abschluss hätte ich mir ein bisschen persönlicher vorgestellt“, dennoch könne sie auf eine coole Saison zurückblicken.
Da auch Federica Brignone den Sprung an die Spitze verpasst hatte (wurde am Ende Zweite), darf sich Lara Gut-Behrami neben der Großen Kristallkugel sowie der kleinen im Riesentorlauf nun auch über Super-G-Kristall freuen.
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