Nach Aus in Salzburg

Fazit der Black-Wings-Saison: „Richtung stimmt!“

Oberösterreich
12.03.2024 20:45

Um 21.40 Uhr war Montagabend die Eishockey-Saison für die Black Wings vorbei. Nach dem 1:5 im fünften Viertelfinale in Salzburg und dem 1:4 in der Serie gegen den doppelten Meister zieht Klubboss Peter Nader positiv Bilanz. Die Planungen für die nächste Saison haben längst begonnen.  

„Wir woll’n die Linzer sehen, wir wolln die Linzer seh‘n...“ Auch wenn sie Viertelfinale 5 in Salzburg 1:5 und die Serie 1:4 verloren hatten, feierten die Fans ein letztes Mal in der Saison die Black Wings. Stolz, dass sie ein „Herz aus Stahl“ gezeigt und alles am Eis gelassen hatten. Aber auch enttäuscht, dass die Fans die einzige Komponente waren, in der man überlegen war.

  • 7:19 Tore hieß es für die eisläuferisch und körperlich stärkeren, clevereren Bulls.
  • 91:48 an Strafminuten für den undisziplinierten EHC.
  • 3:7 an Powerplaytoren. „Dass Linz bis dahin das einzige Team war, gegen das wir kein Unterzahltor kassiert haben, war ein Grund, warum wir sie gepickt haben“, sagte Coach David.
  • Nur 86,2% betrug die Fangquote von Goalie Tirronen! Tolvanen? 94 %!
  • Effizienz im Abschluss? 6,4% zu 12,5%!

Fazit: „Man muss den Hut vor Salzburg ziehen, sie waren das bessere Team“, so Stürmer Romig. „Sie haben uns vorgelebt, wie man in Play-offs siegt, haben Schüsse geblockt, großen Aufwand betrieben. Wir waren teils dabei, aber sie haben eine Siegermentalität, die wir noch nicht tragen. Für uns ist das ein riesiger Lernprozess“, so Philipp Lukas.

Philipp Lukas tauschte sich nach dem Aus mit Salzburgs David aus
Philipp Lukas tauschte sich nach dem Aus mit Salzburgs David aus(Bild: Oliver Gaisbauer)

Steigerung im Grunddurchgang
In seiner zweiten Saison als Coach waren Grunddurchgangrang 5 (2023 war es 7) und das damit erreichte Ziel direkte Play-off-Quali eine Steigerung. Bitter trotzdem, dass man Platz 4 um einen Punkt verpasste - denn dann wäre Salzburg als Viertelfinalgegner erspart geblieben. Wie weit man aber von der Spitze weg noch ist, zeigte Salzburg auf. „Man muss bedenken, dass wir vor wenigen Jahren als Letzter neu angefangen haben. Keiner hätte uns zugetraut, dass wir das in so kurzer Zeit so drehen. Wir haben mit ehrlicher Arbeit den Turnaround geschafft. Die Richtung stimmt“, ist Klubboss Peter Nader stolz.

Die Black Wings (l. Gaffal) verloren die Serie gegen Salzburg 1:4
Die Black Wings (l. Gaffal) verloren die Serie gegen Salzburg 1:4(Bild: GEPA pictures/ Christian Moser)

Zuschauerschnitt 3700
Mit 3700 toppt man den kalkulierten 3000er-Zuseherschnitt. Wie steht man finanziell da? „Jetzt gut! Die Altlasten werden noch heuer weg sein, Sponsoren fragen an und wir können das Budget für den Kader leicht erhöhen.“ St-Amant, Kragl, Tirronen, MacKenzie, Feldner, Bretschneider bleiben fix, wohl auch Lebler, Roe, Höneckl. Collins eher nicht. „Einige Schlüsselpositionen sind offen“, sagt Lukas, der Gespräche führt. Bevor es Freitag (18, VIP-Klub) mit Fans die Abschlussfeier gibt, sagt Stürmer Nico Feldner: „Wir haben ein super Herz in der Mannschaft, haben alles gegeben. Die Fans wollen alles von uns und wir von ihnen, das ist ein super Team. Wir können uns schon auf nächste Saison freuen!“

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