Mit der 83:94-Pleite in Dornbirn war das Ende besiegelt. Auch der letzte Strohhalm, die Zweitliga-Saison der Basketballer der BBU Salzburg am Leben zu erhalten, knickte ab. Mit einem Sieg im Ländle wären die Falken in den Play-offs gewesen, so nahm die Spielzeit ein bitteres Ende. „Dornbirn ist uns mit viel Energie davongelaufen, wir haben nie unseren Rhythmus gefunden“, sagte Coach Christian Ponz.
Vom Bundesliga-Aufstieg war diesmal zwar nicht die Rede, diese Spielzeit müssen die Basket-Boys aber dennoch als Enttäuschung verbuchen. Nach dem zweimaligen Play-off-Einzug ist man diesmal nur Zuseher. Am Ende nicht ganz überraschend, bei den Mozartstädtern regierte in dieser Spielzeit das Chaos: Obmann und einige Spieler waren vor dem Start unzufrieden, gründeten mit den Salzburg Knights kurz darauf ihren eigenen Verein.
Viele Wechsel im Kader
Schlüsselspieler Drew Koka verließ unter der Saison plötzlich die Basketballunion, Mario Sucic konnte berufsbedingt nicht mehr mitwirken. Thomas Buchegger oder Robert Becker hatten mit Verletzungen zu kämpfen. „Es war schwierig, wir hatten auch im Training nie einen richtige Rhythmus. Das soll aber keine Ausrede sein, die Play-offs hätten wir trotzdem erreichen können“, seufzte der Trainer. In das gleiche Horn blies auch der neue Obmann Wolfgang Stöglehner: „Wir hatten nie Kontinuität.“
Insgesamt fällt seine Bilanz jedoch positiv aus: „Der Verein wächst, unser Nachwuchs ist auf einem guten Weg. Nur an der Spitze fehlt es derzeit etwas.“
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