Sein Trainer Vicente del Bosque habe Fabregas vorgeschlagen, dass er als zweiter Schütze an den Punkt gehen solle. Doch der eingewechselte Profi vom FC Barcelona lehnte ab. "Ich habe gesagt: 'Nein, ich will den letzten.' Das Leben hat mir eine weitere Chance gegeben, und das ist unglaublich", erzählte Fabregas. "Ich habe zum Ball gesagt, dass wir Geschichte schreiben müssen, und er hat mich nicht im Stich gelassen."
Schon 2008 entscheidenden Elfer verwertet
Als Fabregas' Schuss von der linken Innenstange ins Netz rauschte und einen roten Jubel auslöste, erlebten die spanischen Fans ein Deja vu. Bereits beim 4:2-Erfolg über Italien im EM-Viertelfinale 2008 in Wien hatte er als Einwechselspieler nervenstark den letzten Elfmeter verwandelt und die goldene Epoche des spanischen Fußballs eingeleitet.
"Er hat übersinnliche Kräfte", sagte Casillas schmunzelnd über den Teamkollegen. Der Torhüter von Real Madrid hatte mit seiner Parade gegen Joao Moutinho wie schon vor vier Jahren großen Anteil am Weiterkommen der Seleccion. "Casillas und Cesc wiederholen die Geschichte", titelte "Marca".
Ungeliebte Joker-Rolle
Auf die Rolle des Jokers würde Fabregas allerdings gerne verzichten. Nach einem mäßigen Auftritt im Viertelfinale gegen Frankreich musste er gegen Portugal 54 Minuten ausharren, bis er den überraschend nominierten Alvaro Negredo auf der ungewohnten Position des zentralen Angreifers ersetzte. Sein Sturmrivale Fernando Torres verfolgte die Partie komplett an der Seitenlinie.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.