Ein neu angekauftes Rettungssystem wurde von der Feuerwehr in einem Stall auf Herz und Nieren getestet. Simuliert wurde ein Notfall mit einer lebensechten Pferdepuppe.
Es sieht aus wie ein großes Spielzeug-Pferd. Doch zur Unterhaltung diente jenes lebensgroße Exemplar in einem Reitstall in Laxenburg im Bezirk Mödling nicht. Ganz im Gegenteil. Die Feuerwehr erprobte damit gemeinsam mit der Tierklinik Kottingbrunn den Ernstfall. Und zwar in doppeltem Sinne.
Ein Pferdestall bietet wenig Platz ...
Einerseits waren die Florianis in den vergangenen Monaten zweimal in einen Reitstall gerufen worden. Beides Mal konnte ein Pferd nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen. Aufgrund der Platzverhältnisse konnten die Einsatzkräfte aber nicht mit dem Ladekran oder dem Hubstapler anrücken, um dem Tier zu helfen.
Pferde, Gruben, Unfallautos
Aus diesen Gründen entschloss man sich in Zusammenarbeit mit einer Betreiberin eines Reitstalls Ende des Vorjahres, ein Rettungs- und Abstützsystem anzuschaffen. Damit man dieses auch abseits eines Ernstfalls testen kann, wurde mit dem Pferde-Dummy geübt.
Mit dieser modular aufgebauten Konstruktion aus Aluminiumformrohren können dank unterschiedlicher Anbauteile nicht nur Großtiere angehoben werden, sondern auch Unfallopfer aus Gruben oder Künetten gerettet oder verunfallte Fahrzeuge in speziellen Notsituationen stabilisiert werden. Zudem kann man damit auch Bauteile von Gebäuden sichern.
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