Der FSV Mainz 05 und der 1. FC Union Berlin haben im Abstiegskampf der deutschen Fußball-Bundesliga einen Befreiungsschlag verpasst. Im Nachholspiel trennten sich beide Clubs am Mittwoch mit 1:1 und hängen damit weiter im Tabellenkeller fest. Die Berliner liegen vor der Abstiegszone und haben einen Vorsprung von sechs Punkten auf die Mainzer, die 17. sind. Wegen Fan-Protesten war die Partie für längere Zeit unterbrochen gewesen.
Die Treffer bei äußerst schwierigen Platzverhältnissen fielen in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Jonathan Burkardt brachte Mainz in Führung (45.+8), fünf Minuten später erzielte Robin Gosens den Ausgleich. Ex-ÖFB-Teamspieler Karim Onisiwo vergab per Kopf die Riesenchance auf den Mainzer Sieg (73.). Damit warten die Rheinhessen seit zehn Partien auf einen Erfolg. Union-Kapitän Christopher Trimmel fehlte nach seiner Roten Karte gegen Leipzig gesperrt.
Die Unterbrechung kam zustande, weil aus dem Block der Gäste-Anhänger Tennisbälle auf den Rasen geworfen wurden, um gegen den von der Deutschen Fußball Liga (DFL) angestrebten Investoren-Einstieg zu protestieren. Mehr als zehn Minuten lang wurde beim Stand von 0:0 gegen Ende der ersten Halbzeit nicht gespielt.
Immer wieder protestierten Fans zuletzt durch das Werfen von Gegenständen. Zuletzt hatte eine ähnliche Aktion beim Zweitliga-Spiel zwischen Hertha BSC und dem Hamburger SV eine Unterbrechung von mehr als einer halben Stunde zur Folge gehabt.
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