Brandbeschleuniger fanden die Experten nicht. Die mutmaßlichen Brandstifter hätten versucht, mit dem vor Ort vorhandenen Material wie Holz und Heu das Feuer zu entfachen, teilte ein Beamter am Samstagnachmittag mit. An drei Gebäuden missglückte die Brandlegung, ehe das Feuer doch um sich griff.
"Mussten drei Kilometer lange Löschwasserleitung legen"
Gegen 1.30 Uhr war daraufhin der Alarm ausgelöst worden. 150 Florianijünger von elf Feuerwehren rückten mit 20 Fahrzeugen an. Der Löscheinsatz gestaltete sich laut dem Einsatzleiter der FF Wattenberg, Walter Egger, schwierig: "Wir mussten eine drei Kilometer lange Löschwasserleitung vom Wattenbach in Richtung Waz-Alm legen." Beim Eintreffen standen die betroffenen Stadln bereits in Vollbrand.
Zehn Gebäude vor Flammen bewahrt
Bis kurz nach Mittag waren Einsatzkräfte mit Löschnacharbeiten vor Ort. Zehn angrenzende Gebäude konnten vor den Flammen gerettet werden. Verletzt wurde niemand, es waren noch keine Menschen und Tiere am Berg. Insgesamt befinden sich auf der Alm auf rund 1.600 Metern Seehöhe 14 Gebäude. Sie dienen während der Sommersaison als Viehunterstand und Wohnmöglichkeit.
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