AK-Wahl

Sieben Kontrahenten buhlen um Stimmen

Vorarlberg
18.01.2024 06:10

Die erste Wahl im Superwahljahr steht an - die Arbeiterkammerwahl. Diese Woche erhalten 138.000 Wahlberechtigte in Vorarlberg per Post die Info, wie und wo sie wählen können. Das Ergebnis steht am 9. Februar fest.

Dieser Tage flattern die Wahlinformationen für die AK-Wahl in viele Büros. Sieben Listen treten an und buhlen seit Wochen um Zustimmung. Die FCG geht erstmals mit Hämmerle-Nachfolger Bernhard Heinzle ins Rennen und verteidigt den Präsidentensitz. Schärfste Verfolgerin ist AK-Vizepräsidentin Manuela Auer (Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter:innen). Ihr gelang es bei der letzten Wahl, die absolute Mehrheit von Hubert Hämmerle zu brechen.

Die Freiheitliche Liste versucht, vom aktuellen Umfragehoch der Bundespartei zu profitieren. Bei den Grünen geht es darum, keine Stimmen zu verlieren. Neuerlich auf dem Stimmzettel ist die Liste „Heimat aller Kulturen“ (HAK) zu finden, die durch ihre Abspaltung vor der letzten Wahl der „Neuen Bewegung für die Zukunft“ (NBZ) ein Desaster bescherte. Für die NBZ blieben damals lediglich 1,8 Prozent nach 5,5 Prozent im Jahr 2014. Die „HAK“ schaffte aus dem Stand 6,1 Prozent. Der „Gewerkschaftliche Linksblock“ (GLB) versucht erneut den Einzug in die AK-Vollversammlung zu schaffen.

Unkomplizierte Sache
Der Ablauf der Briefwahl ist unkompliziert: einfach den Anweisungen im Brief folgen. Für rund 53.000 Wahlberechtigte findet die Stimmabgabe direkt im Betrieb statt. Personen, die an den Wahltagen nicht im Betrieb sind, können bis 23. Jänner beim Wahlbüro eine Wahlkarte beantragen. Mit dieser Wahlkarte besteht die Möglichkeit, die Stimme auf dem Postweg abzugeben.

Parlament
Doch wozu das Ganze? Je nach Wahlergebnis teilen sich die Fraktionen die 70 Sitze auf. Die Kammerräte bilden die Vollversammlung der AK. Diese wählt wiederum den Präsidenten, die Vizepräsidenten, den Vorstand und den Kontrollausschuss. Die Vollversammlung fungiert als das Parlament und hat den Auftrag, die Interessen aller Arbeiter und Angestellten in Fragen des Arbeits-, Sozial- und Konsumentenrechts zu vertreten. Außerdem werden von ihnen die politische Ausrichtung und die Themenschwerpunkte festgelegt. Die Wahlbeteiligung - sie lag zuletzt bei rund 36 Prozent - ist entscheidend für die Stärke und den Einfluss der Interessenvertretung. 

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