Nachdem die Stadtgemeinde Ferlach ihre Bestattungsagenden an die Bestattung Kärnten übergeben hat (wir berichteten), plant das Unternehmen nun einen eigenen Friedensforst am Parkfriedhof in Ferlach.
„Der Standort ist für uns ideal. Denn wir brauchen keine Umwidmung und die Infrastruktur ist auch vorhanden“, erklärt Ingo Sternig von der Bestattung Kärnten gegenüber der „Krone“.
Projekt bereits in Planung
Und das Unternehmen hat sich einen ehrgeizigen Plan gesetzt. Schon in drei bis vier Monaten soll die neue bewaldete Anlage eröffnet werden. „Wir werden insgesamt 40 Laubbäume aus heimischen Baumschulen pflanzen“, so Sternig. Und damit soll Platz für rund 500 Urnenplätze geschaffen werden. „Zudem wird es möglich sein, dass sich Familien auch einen Baum als letzte Ruhestätte aussuchen. „Da haben dann bis zu sechs Urnen Platz“, schildert Sternig, der auch mit der Planung des Projektes betraut ist.
Neue Form der Bestattung nimmt zu
Und mit dem neuen Friedensforst trifft die Bestattung Kärnten genau den Trend der Zeit. „Immer mehr Menschen wählen diese Form der Bestattung.“ Daher plant das Unternehmen auch in der Wörtherseegemeinde Pörtschach ein ähnliches Projekt, das ebenfalls noch heuer realisiert werden soll.
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