Junge Ortschefs folgen Doskozils Plan, um regionale Wirtschaft zu fördern, wichtige Investitionen zu retten und Jobs abzusichern. Wie sie dabei vorgehen.
Die anhaltende Teuerung reißt ein gewaltiges Loch in die Haushaltskassen der Gemeinden. Angesichts der zu erwartenden enormen finanziellen Herausforderungen im heurigen Jahr geben die jüngsten SPÖ-Bürgermeister aller sieben Bezirke des Burgenlandes ein kräftiges Lebenszeichen.
Impulse und Förderungen
Geschlossen treten sie für frische Impulse und effektive Förderungen ein, welche die Kommunen als stabile Partner für die regionale Wirtschaft stärken sollen. Begrüßt wird das Entlastungspaket für die Gemeinden, das - wie berichtet - Landeshauptmann Hans Peter Doskozil im Umfang von 38 Millionen Euro geschnürt hat.
Laut dem Vorschlag soll das Land die Personalkosten in den Kindergärten zu 85 Prozent übernehmen statt wie bisher zu 45 Prozent. Im Gegenzug soll der Burgenländische Müllverband in einen landesnahen Betrieb eingegliedert werden. „Unser Landeshauptmann geht damit viel weiter als es andere Amtskollegen tun.
Langfristige Entlastung
Bei dem Vorhaben handelt es sich nicht um eine einmalige Unterstützung, sondern um eine langfristige strukturelle und nachhaltig wirksame Entlastung“, betonen die sozialdemokratischen Ortschefs.
Mit den frei werdenden Geldmitteln wollen wir wohnortnahe Lebensqualität schaffen und durch Auftragsvergaben die Arbeitsplätze in der Region sichern.
Bürgermeister Maximilian Köllner (Illmitz), Kilian Brandstätter (Gols), Ivan Grujic (Zagersdorf), Thomas Hoffmann (Schattendorf), Michael Kefeder (Lockenhaus), Wolfgang Nothnagel (Mariasdorf), Jürgen Dolesch (Stegersbach) und Fabio Halb (Mühlgraben)
Hoffen auf Zustimmung
Alle hoffen, dass Doskozils Plan aufgeht und sein Vorschlag parteiübergreifend Zustimmung findet. Gleichzeitig erneuern die Gemeinden ihren dringenden Appell an den Bund, mit gezielter Finanzhilfe regionale Investitionen zu fördern.
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