Eigentlich hätte es für Snowboardcross-Olympiasieger Alessandro „Izzi“ Hämmerle, seinen Bruder Luca sowie den Wahl-Vorarlberger Julian Lüftner erst von 15. bis 17. März dieses Jahrs ein erstes rennmäßiges Heimspiel auf der WM-Strecke von 2027 geben sollen, wenn der Weltcup wieder in der Silvretta Montafon Station macht. Doch nun geht alles etwas schneller als erwartet.
Der Grund: Am 19. Jänner wird am Grasjoch um die rot-weiß-roten Staatsmeistertitel gefahren. Und zwar auf jenem Gelände am Fredakopf, wo im März der Weltcup stattfinden und dann in etwas mehr als drei Jahren um die WM-Medaillen gekämpft wird. „Dass es bereits jetzt ein erstes Rennen auf der neuen Strecke geben wird, hat sich doch eher kurzfristig ergeben“, verrät Thomas Amann, Präsident des Skiclub Montafon. Nachdem die für November im Pitztal geplanten Titelkämpfe witterungsbedingt hatten abgesagt werden müssen, war der österreichische Skiverband an die Montafoner herangetreten.
Kurzfristige Übernahme
„Das war rund um Weihnachten. Nachdem Eric Themel und sein Team kurz davor waren, die Trainingsstrecke am Fredakopf fertigzustellen, haben wir zugesagt“, sagt Amann. „Auch wenn solche Events viel Aufwand bedeuten und es eine Unzahl an freiwilligen Helfern braucht, machen wir das sehr gerne. Ich bin überzeugt davon, dass es coole Rennen auf einer geilen Strecke werden.“
Erste Testläufe stehen an
Vorfreude auch bei den Hämmerle-Brüdern. „Die Coaches haben die Strecke jetzt fertiggestellt, wir werden uns das am Dienstag anschauen“, sagten Izzi und Luca, nachdem sie den gestrigen Tag noch zum Tiefschneefahren genutzt hatten. „Ein Rennen daheim ist für uns immer etwas Spezielles!“
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