Bruno Guimaraes gilt als Wunschlösung, um das Mittelfeld von PSG zu verstärken. Ein möglicher Transfer des Brasilianers gestaltet sich aber schwierig. Nicht nur aufgrund der vermeintlich hohen Ablöse. Denn auch politische Querelen spielen wohl eine Rolle.
115 Millionen Euro dürfte es für PSG kosten, Guimaraes von Newcastle loszueisen. Denn der 26-Jährige hat seinen Vertrag bei den „Magpies“ erst kürzlich bis 2028 verlängert. Darin verankert ist eine Ausstiegsklausel - eben in Höhe von 115 Millionen Euro. Doch Geld spielt bei den Parisern nicht immer die Hauptrolle, wie etwa die Transfers von Neymar und Kylian Mbappé gezeigt haben. Insbesondere wenn, wie „ESPN“ berichtet, Guimaraes als Wunschlösung gilt.
Konkurrenz aus Spanien
Heikler könnte allerdings die geopolitische Situation bei einem Wechsel werden. Denn während PSG von Qatar Sports Investments kontrolliert wird, gehört Newcastle dem saudischen Staatsfonds PIF. Zwischen den beiden Akteuren, und generell Saudi-Arabien und Qatar, herrscht große Rivalität. Das könnte die Verhandlungen erschweren. Auch, da mit dem FC Barcelona wohl ein weiterer Klub auf seine Chance lauert. Die Katalanen haben laut „Sport“ ein Ass im Ärmel. Eine spezielle Klausel im Vertrag des brasilianischen Nationalspielers, die einen Wechsel nach Barcelona um „nur“ 70 Millionen Euro ermöglichen soll. Angesichts der weiter angespannten Finanzsituation von Barca aber vermutlich eine zu hohe Hürde.
Hoffnung für PSG weckt zudem, dass man einen guten Draht zum Berater des Spielers hat. Giuliano Bertolucci hat zuletzt auch das brasilianische Defensiv-Talent Lucas Beraldo in der französischen Hauptstadt untergebracht. Vielleicht gelingt ihm das mit dessen Landsmann ja bald auch.
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