Das Lentos bekam heuer ein großes Weihnachtsgeschenk: Der Unternehmer Erwin Hauser übergab dem Linzer Kunstmuseum seine hochkarätige Sammlung mit 2900 Werken, der Wert liegt bei 16,5 Millionen Euro. Es ist die größte Erweiterung der städtischen Sammlung seit 1953. Jetzt gilt es, das Besucher-Plus zu nützen.
Auch das Besucherplus von 25 Prozent im Lentos und im Nordico, die mit Jahresende auf 72.000 Gäste kommen, ist erfreulich. Zu den erfolgreichsten Ausstellungen zählte „Sisters & Brothers“, eine Kunstparade über Geschwisterbeziehungen, die im September endete.
Im „Krone“-Talk nennt Direktorin Hemma Schmutz noch einen ganz persönlichen Höhepunkt des Jahres.
„Krone“: Frau Schmutz, verraten Sie uns Ihr persönliches Museums-Highlight?
Hemma Schmutz: Das war „What the Fem*?“ im Nordico. Ich durfte die Ausstellung auch in Hongkong beim Museum Summit vorstellen. Toll, dass ein Stadtmuseum mal so viel Anerkennung bekommt.
Was verursachte in diesem Jahr Turbulenzen bei den städtischen Museen?
Wir mussten zwei Jubiläen managen – das Nordico wurde 50 Jahre alt, das Lentos feierte 20 Jahre. Wir konnten uns stark und aktuell präsentieren, und unser Team hat den Stresstest bestanden.
Worauf sind Sie neugierig im „Superkulturjahr 2024“?
Ich freue mich auf die Kulturhauptstadt Bad Ischl und das Bruckner-Jahr. Als Musikliebhaberin bin ich Bruckner seit meiner frühen Jugend als Chorsängerin verbunden. Mit unserem Ausstellungsprojekt „Die Reise der Bilder“ sind wir bei der Kulturhauptstadt dabei.
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