Abnehmen, fit werden, Zeit haben: Gute Vorsätze gehören zu Silvester wie das Läuten der Pummerin. Startrainer und Fitness-Experte Toni Innauer hat ein Programm dafür entwickelt, wie Wünsche und Träume Wirklichkeit werden. Ein „Krone“-Gespräch über den Zauber des Neubeginns - Scheitern inklusive.
Ein großer Holztisch, Granatäpfel, Mistelzweige. In der Keksschale liegen auch süße Glücksfische - ihnen den Kopf abzubeißen ist eines von vielen Silvesternacht-Ritualen. „Das erinnert mich schaudernd an meine Sportreisen“, lacht Toni Innauer (65) bei unserem Treffen in der Wiener Altbauwohnung seines Verlegers Christian Seiler, „in Japan galt es als Mutprobe, einer riesigen kandierten Heuschrecke den Kopf abzubeißen. Eine echte Überwindung!“
Fürs Foto beißen wir in die Fische aus Biskotten und trinken Kräutertee aus einer japanischen Kanne. Die Lampe aus Perlmuttscheiben wirft ein warmes Licht auf sein eben erschienenes Buch mit dem großen Titel „Ein neues Leben“.
„Krone“: Schweinchen, Hufeisen, Glücksklee. Sind Sie abergläubisch?
Toni Innauer: Nicht sehr. Aber ganz frei bin ich auch nicht davon. Am Anfang, als ich noch viel Angst hatte beim Skispringen, war es mir wichtig, mit der gestrickten roten Wollmütze meiner Mama zu springen. Das hat mir Halt gegeben. Besser wäre ein Sturzhelm gewesen (lacht). Und bei der ersten Vier-Schanzen-Tournee hatte ich japanische Handschuhe mit der roten Sonne drauf. Ich hatte das Gefühl: Damit springe ich zwei Meter weiter. Das wurde mir dann vom Österreichischen Skiverband untersagt.
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