Das alljährliche Hoffen auf weiße Weihnachten bekommt - zum wiederholten Male - einen Dämpfer. Ein gewaltiges Hoch treibt die Temperaturen erst in die Höhe, bevor Regen und Wind das Weihnachtsfest recht ungemütlich gestalten könnten.
Bereits am Montag zeigt sich das gewaltige Hoch „Flora“, das derzeit über Westeuropa liegt, von seiner besten, eher frühlingshaften Seite. Vielerorts liegen die Temperaturen im zweistelligen Bereich. Und das in fast ganz Österreich. Nur über dem Bodensee und dem Donauraum könnte hartnäckiger Nebel wabern.
„Ungewöhnlich für die Jahreszeit“ nennt Meteorologe Michele Salmi (Ubimet) die Gemengelage über unserem Land. Eine Störung mischt sich dann ab Mittwoch in die Wetterküche. Vor allem im Westen und Norden regnet es verbreitet - bis zum Wochenende verstärken sich die Niederschläge. Schnee fällt nur oberhalb von 800 bis 900 Meter Seehöhe.
Während vom Arlberg über Seefeld (T) bis Saalbach (Sbg.) die weiße Pracht liegen bleiben könnte, kündigen sich für den Großteil Österreichs Regen und starker Wind statt Schnee an.
Zwar gäbe es Wettermodelle, die einen Kaltlufteinbruch aus Nordeuropa für den 24. Dezember prophezeien, so Salmi. Das sei aber „unwahrscheinlich“. Immerhin: Für die Landeshauptstädte Innsbruck und Salzburg gibt es noch Hoffnung, auch im Osttiroler Lienz dürfte die Schneedecke für weiße Weihnachten reichen. Stefan Steinkogler
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