Eine Künstlerin will ein Zeichen gegen die Kriege in der Welt setzen. Doch dazu fehlt ihr noch ein Ausstellungsraum.
Alles andere als ein friedliches Weihnachtsfest steht dieses Jahr vielen Menschen in der Ukraine und im Gazastreifen bevor. Die andauernden Konflikte und das damit verbundene menschliche Leid bewegen auch die Menschen im Burgenland. Die freischaffende Künstlerin Ilse Hirschmann mit ihrer „werkstatt für kunst im leben“ in Müllendorf hat angesichts der militärischen Auseinandersetzungen beschlossen, ein Kunstprojekt im Zeichen des Friedens zu starten.
15 Autoren verfassen Texte
„Angesichts der schrecklichen Kriegszeit in dieser Welt habe ich mich gefragt, was ich dazu beitragen kann, um dagegen zu wirken und den Frieden wieder mehr in die Mitte zu rücken“, erzählt sie. In ihrer Werkstätte hat sie daher die „Flaschenpost für den Frieden“ ins Leben gerufen. Rund 15 Autorinnen und Autoren, darunter bekannte Namen wie Jutta Treiber, Karin Ivancics, Ana Schoretits, Wolfgang Millendorfer und Gerhard Altmann, haben Texte zu dem Thema verfasst. Auch die bemalten Flaschen sind derzeit im Entstehen.
Herberge gesucht
Was allerdings noch fehlt, ist ein Ort, an dem das Projekt ausgestellt werden kann. Erste Anfragen wurden leider abgelehnt, wodurch sich die Flaschenpost kurz vor Weihnachten auf „Herbergssuche“ befindet. Hirschmann hofft nun, durch einen öffentlichen Aufruf einen Platz zu finden, in dem sie eine Lesung abhalten und das Projekt präsentieren kann. Dieser sollte für rund 40 Menschen und der „Friedenssehnsucht, die wir alle haben“ Raum bieten, so Hirschmann.
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