Ärztewahl. Der Bogen ist überspannt: Immer mehr Wahlärzte öffnen ihre Praxen frei nach ihrer Wahl. Während die Patienten immer seltener die Wahl haben, welchen Kassenarzt sie aufsuchen könnten. Immer öfter nehmen Kassenärzte schon gar keine neuen Patienten mehr an. Und selbst bei Wahlärzten, für die Patienten oft tief in die Tasche greifen müssen und von der Krankenkasse danach gerade einmal Almosen als Entschädigung bekommen, heißt es immer öfter: Wir sind schon voll. Schließlich ordinieren die Wahlärzte sehr eingeschränkt - sind doch nicht selten nebenbei oder hauptsächlich Angestellte in (öffentlichen) Spitälern. Höchst kritisch zu dieser ausufernden Praxis äußert sich der Wiener Gesundheits-Stadtrat Peter Hacker in der „Krone“: „Es kann nicht sein, dass das Geschäftsmodell so ausschaut: Ich arbeite zehn Stunden im Spital. Dort schau ich, dass ich pensionsversichert, krankenversichert und unfallversichert bin. Und nebenbei mache ich einen auf Privatpraxis. Dieses Modell ist ein Auslaufmodell.“ Für Hacker sind Nebenbeschäftigungen nur denkbar, „wenn sie im öffentlichen Gesundheitssektor stattfinden“. Allerhöchste Zeit, dass die Politik hier wirklich eingreift!
Was es wert ist. Wie viel Geld geben Sie heuer für Weihnachtsgeschenke aus? Reichen 100 Euro pro Kind? Dieser aus dem Ausland nach Österreich geschwappten Debatte widmen wir uns heute in der Feiertags-„Krone“. Bewusst bleiben muss uns allen aber, dass es auch Familien gibt, die nicht einmal 100 Euro pro Kind aufbringen können. Familien, bei denen das Geld selbst für wohlige Wärme in ihrem Heim zu knapp wird. Solchen Mitmenschen hilft die „Krone“-Leserfamilie gemeinsam mit der Caritas im Rahmen der Aktion „Funken Wärme“. Viele Leser, aber auch Institutionen und Unternehmen spenden dabei Geld für benachteiligte Menschen im Land. Große Resonanz gibt es auch auf den Umgekehrten Adventkalender im Rahmen der „Funken Wärme“-Aktion. Die einfache Idee: Öffnet man normalerweise beim Adventkalender jeden Tag ein Türchen und bekommt etwas, GIBT man hier jeden Tag - Lebensmittel, Hygieneartikel und vieles mehr. Diesen Umgekehrten Adventkalender bekommen dann zu Weihnachten Menschen, für die dieser Karton der Menschlichkeit tatsächlich einen Unterschied im Leben macht. Wie „Krone“-Ombudsfrau Barbara Stöckl, die Schirmherrin der Aktion „Funken Wärme“, betont: „Erst wenn wir etwas geben, bemerken wir oft, was es wert ist.“
Kommen Sie gut durch den Feiertag!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.