Auf Bundesebene wurde bei den Gehaltsverhandlungen ein Plus von 9,15 Prozent für die Beamten im kommenden Jahr fixiert. Wie im Vorjahr wird das Burgenland die Regelung für die Landesbediensteten nicht übernehmen. Stattdessen werden übernächste Woche die Verhandlungen beginnen.
Beide Seiten halten sich bedeckt
„Für uns ist klar, dass sich die Erhöhung in diesem Rahmen bewegen wird“, so Wolfgang Toth von der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, der im Verhandlungsteam sitzt. Ins Detail will er nicht gehen, stattdessen betont er, „dass wir in guter sozialpartnerschaftlicher Tradition eine Lösung finden werden.“
Bedeckt gibt man sich auch bei der Landesregierung: Aus dem Büro von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) wird zwar bestätigt, dass bereits ein erster Verhandlungstermin feststeht. Ansonsten will man sich zu den möglichen Varianten bei der Gehaltserhöhung nicht äußern. Mit einem Ergebnis wird bis Mitte Jänner gerechnet.
Im Vorjahr ging das Burgenland einen eigenen Weg, mit einem Fixbetrag von 300 Euro pro Monat mehr für jeden Mitarbeiter. Davon profitierten vor allem Bezieher mit geringen Einkommen.
Keine Erhöhung für Spitzenpolitiker
Fix ist bei den Gehaltsverhandlungen nur eines: Für die Spitzenpolitiker im Land wird es keine Erhöhung geben. Dazu zählen die Mitglieder der Landesregierung und die Landtagsabgeordneten. Doskozil hat dies bereits im Sommer als ein „Signal der Solidarität und Glaubwürdigkeit“ bezeichnet, solange viele Menschen mit mittlerem oder geringem Gehalt die anhaltende Teuerung zu spüren bekommen würden.
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