„Ich habe immer wieder betont, wie schnell es im Skicross-Sport gehen kann“, sagte Mathias Graf, nachdem er am Mittwoch in der zweiten Quali für den Weltcupauftakt in Val Thorens (Fra) 1,06 Sekunden hinter dem französischen Sieger Youri Duplessis Kergomard auf Rang 24 gelandet war.
„Beim ersten Sprung habe ich wahrscheinlich einen neuen Schanzenrekord aufgestellt“, scherzte der 27-Jährige. Das sei allerdings nicht der Grund für den Rückstand gewesen. „Das Problem war, dass ich kurz danach in der ersten Negativkurve abgehoben habe, in weiterer Folge in den Sulz gekommen bin und die gesamte Geschwindigkeit verloren habe. Beim Sprung danach musste ich dann sogar abspringen. Bei uns liegt alles so eng zusammen, da reicht bereits der kleinste Fehler und du bist im Finale nur als Zuschauer mit von der Partie.“
Viele Topstars fehlen
Eine Erfahrung, die sich der Kästle-Pilot gestern trotz langem Zittern ersparte - im Gegensatz zu zahlreichen anderen Topstars tags zuvor. Da waren solche Kaliber wie der kanadische Gesamtweltcup-Titelverteidiger Reece Howden, Duplessis Kergomard oder der Oberösterreicher Johannes Rohrweck - am Mittwoch als bester Österreicher direkt vor Johannes Aujesky auf Rang zwei - auf der Strecke geblieben und fehlen damit am Donnerstag (13.25/live in ORF Sport+) bei der ersten Entscheidung.
Heutige Gegner stehen fest
Da bekommt es Graf in der ersten Runde mit dem Kanadier Christopher del Bosco, Sandro Lohner (Sz) und dem Italiener Federico Tomasoni zu tun. „Um ehrlich zu sein, ist es mir ziemlich egal, gegen wen ich antreten muss - ich will jetzt einfach nur Rennen fahren“, scharrt der Dornbirner mit den Hufen. Die rot-weiß-roten Ziele formulierte ÖSV-Rennsportleiter Markus Gutenbrunner: „Einer am Podest und zwei in den Top-8 wäre eine tolle Sache.“
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