Der 17-jährige Vorarlberger Joel Schwärzler sorgte mit Siegen beim Turnier in Osaka und dem Triumph bei den ITF-Junior Finals in Chengdu für zwei Sternstunden des österreichischen Tennis. In der am Montag erscheinenden Weltrangliste wird er auf Rang drei geführt. Doch der Schützling von ÖTV-Direktor Jürgen Melzer will noch mehr.
„Joel hat jetzt die Möglichkeit, das Jahr als Nummer eins abzuschließen. Das wäre natürlich ein schönes Ziel, erklärte Melzer, der Schwärzler in China begleitete. „Da müssen wir uns zusammensetzen und überlegen, ob er heuer noch auf die Nummer eins losgehen will oder nicht."
So könnte Schwärzler sogar Thiem überflügeln
Um als erster Österreicher überhaupt - Dominik Thiem schaffte es am 3. Jänner 2011 auf Rang zwei - an die Spitze zu klettern, müsste er wohl bei den beiden ITF-J500-Events im mexikanischen Merida (20. bis 26 Novemeber) und von 4. bis 10. Dezember bei der „Orange Bowl“ in Plantation (US) spielen.
„Dann wird's Zeit...“
Allerdings scheint Schwärzlers Entscheidung bereits festzustehen: „Mein Ziel ist natürlich die Nummer eins. Das wäre unglaublich für mich und auch für das gesamte Tennisland Österreich. Und auch für andere Spieler, um zu sehen, dass das möglich ist.“ Von ÖTV-Pressechef Manuel Wachta darauf angesprochen, dass dies bis dato tatsächlich noch kein Österreicher geschafft hätte, lächelte Schwärzler nur: „Dann wird’s Zeit …“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.