Neben etlichen seiner Kollegen hatte auch Esteban Ocon beim Formel-1-Wochenende in Katar mit der enormen Hitze zu kämpfen, musste sich während des Rennens sogar übergeben. Ans Aufgeben habe der Alpine-Pilot dennoch nie gedacht, wie er nun erklärte.
„Das wäre mir nie in den Sinn gekommen. Da müsst ihr mich vorher umbringen“, stellte der Franzose klar. Und das, obwohl er ordentlich zu kämpfen hatte. „Katar war die Hölle. Noch nie habe ich in einem Grand Prix auf der Geraden immer wieder das Visier geöffnet, weil ich das Gefühl hatte, keine Luft mehr zu bekommen. Ich nahm zwischendurch die Hand vom Lenkrad, um irgendwie den Luftstrom Richtung Helm zu lenken.“ Vergebens ...
Dehydriert und verwirrt
Ocon war keineswegs der einzige Fahrer, dem die 40 Grad zu schaffen machte. Während Lance Stroll nach dem Rennen völlig benebelt in Richtung des Rettungswagens wankte, dauerte Alex Albons Weg aus seinem Boliden eine ganze Minute. Für Logan Sargeant war der Arbeitstag nach 40 Runden zu Ende, er musste erschöpft aufgeben und wurde anschließend von seinen Teammitgliedern gestützt zum medizinischen Personal gebracht.
Immerhin: Trotz seines körperlichen Zustandes schaffte es Ocon auf Rang sieben, was er mit einem Foto auf X (vormals Twitter) feierte. Zu sehen ist der 27-Jährige, wie er völlig fertig auf dem Boden seiner Box liegt und versucht, sich zu erholen. Dennoch lächelt der Kämpfer, für den „Aufgeben“ ein Fremdwort ist ...
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