Meister Salzburg trifft am Sonntag im „Klassiker“ auf Rapid. Gegen die Grün-Weißen kann die Mannschaft von Trainer Gerhard Struber zwei besondere Serien ausbauen. Eine Kolumne von „Krone“-Sportredakteur Christoph Nister.
In Salzburg stand die Auslosung für die Gruppenphase der Champions League im Fokus. In Wien-Hütteldorf träumte man vom Aufstieg gegen die Fiorentina, der schlussendlich misslang. Dadurch geriet das direkte Duell, hierzulande häufig als „Klassiker“ bezeichnet, fast in den Hintergrund. Dabei ist das Aufeinandertreffen zwischen den Bullen und Rapid seit jeher ein prestigeträchtiges. Die Grün-Weißen präsentierten sich in den vergangenen Wochen erstarkt, die Salzburger haben in der noch jungen Spielzeit sieben von sieben Pflichtspielen für sich entschieden.
Folgerichtig sorgen heute 17.318 Fans dafür, dass die volle Bundesliga-Kapazität der Bullen-Arena ausgeschöpft wird und es eine würdige Stimmung gibt.
35 Spiele unbesiegt
„Wir wissen, dass ein Schlagerspiel auf uns wartet und ein Gegner kommt, der sich gut entwickelt hat. Wir schauen aber nicht so sehr auf Rapid, sondern sehr stark auf uns. Wir wissen, dass wir ,All-in‘ gehen und ans Limit kommen müssen, um drei Punkte einzufahren“, erklärte Cheftrainer Gerhard Struber. Den Bullen, in der Liga 35 Partien unbesiegt, winkt dabei ein kleines Jubiläum. Punkten die Hausherren heute, wäre es das 20. Spiel in Folge, in dem man gegen Rapid anschreibt.
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