Ito triumphierte mit dem Minimalvorsprung von 0,1 Punkten vor dem Norweger Anders Bardal und dem Polen Kamil Stoch. Bardal überholte damit in der Weltcup-Gesamtwertung Schlierenzauer und weist auf Kofler nur noch 45 Zähler Rückstand auf. Morgenstern landete auf dem 16., Wolfgang Loitzl auf dem 24. Rang. Für Michael Hayböck, David Zauner und Manuel Fettner reichte es nicht für Weltcup-Punkte.
Windpech für die ÖSV-Athleten
Mit einem 129,5-Meter-Satz verhinderte Kofler im zweiten Durchgang zumindest, dass er das Gelbe Trikot abgeben muss. Er und auch Morgenstern landeten bei schlechten Aufwindbedingungen im ersten Durchgang nur bei 117,5 bzw. 114 Metern, damit waren alle Siegchancen verpufft.
"Es ist mit dem Anlauf sehr eng bemessen. Wenn dann der Aufwind nicht da ist, dann macht das sehr viele Meter aus. Jetzt gehe ich eine Nacht drüber schlafen und versuche es morgen noch einmal", meinte Morgenstern nach Rang 16. Ähnlich wie den beiden ÖSV-Adlern ging es auch dem Deutschen Severin Freund, der nach einem 130,5-Meter-Satz im zweiten Durchgang nur 104 Meter weit kam und so vom achten auf den 27. Platz zurückfiel.
Sklett mit Tageshöchstweite
Für die größte Weite im Bewerb sorgte der immer stärker werdende Norweger Vegaard-Haukö Sklett mit einem 138,5-Meter-Flug im Finale, der ihn noch auf Platz vier brachte. Sklett verfehlte damit den Schanzenrekord von Roar Ljökelsöy (NOR) um nur 1,5 Meter.
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