Xamax befindet sich seit dem Einstieg des tschetschenischen Geschäftsmanns Bulat Tschagajew (im Bild links neben Präsident Andrej Rudakow) als Hauptaktionär und Verwaltungspräsident im Sturzflug.
Seit Mai hat Tschagajew vier Trainer entlassen, er steht mit den Fans auf Kriegsfuß. Wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten war der Traditionsklub bereits mit einem Punkteabzug von insgesamt acht Zählern bestraft worden.
Sion und Lausanne profitieren
Die Rückrunde der Super League wird nun aller Voraussicht nach mit neun Mannschaften gespielt. Die großen Profiteure der negativen Entwicklung sind mit dem FC Sion und Lausanne-Sport zwei Klubs, die selbst arge Turbulenzen erleben oder schon erlebt haben. Lausanne hat in der Winterpause am grünen Tisch zwei Plätze gutgemacht und ist nicht mehr das abgeschlagene Schlusslicht, sondern Achter mit intakten Chancen auf den direkten Klassenerhalt.
Sion hätte trotz des Abzugs von 36 Punkten zumindest den Relegationsplatz sicher und die Abstiegsgefahr wäre unabhängig der weiteren Entwicklung im leidigen Transferstreit auf ein Minimum reduziert.
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