Permanente Verhandlungen, Vieraugengespräche, Telefonkonferenzen – aber alles in Bezug auf Sturms erzwungene Personalrochaden an der Spitze bleibt bis kommenden Dienstag top secret. "Es gibt laufend Gespräche mit verschiedenen Persönlichkeiten, aber bevor keine fixen Zusagen da sind, gibt's auch keine Namen", sagt Sturms Vize-Präsident Günther Niederl, der jetzt als Sprachrohr des dezimierten Vorstands auftritt.
"Es hat keinen Putsch gegeben!"
"Für mich ist jedenfalls klar: Dienstag wird der Antrag auf eine neue Tagesordnung gestellt, gibt's die zu erwartende Zweidrittelmehrheit, wird der neue Vorstand gewählt, aus dem das neue Präsidium hervorgehen muss. Aber noch einmal: Es hat keinen Putsch gegeben, keinen Streit, sondern eben verschiedene Auffassungen."
Und das ist auch der Grund, warum (Noch-)Präsident Stockenhuber für seinen Abgang - der vom Vorstand, wie ihm am Donnerstag persönlich mitgeteilt, offiziell angenommen wurde - diesen Zeitpunkt wählte. "So bleibt den neuen Leute vernünftig Zeit, ihre Personalentscheidungen zu treffen. Bei mir war das ja nicht der Fall."
Bodul erlitt Bänderriss
Der Meister ist aber nicht nur wegen seiner Führungskrise schwer gefordert – auch sportlich traf ihn der nächste Hammer: Darko Bodul, der Führende in der Schützenliste, fällt mit Bänderrissen im Sprunggelenk aus. "Zum Glück muss er nicht operiert werden", so Coach Franco Foda, "ich hoffe aber, dass er am 25. Jänner in die Türkei mitkommen kann."
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