Unangenehmer Einsatz für die Schweizer Exekutive: In Sankt Gallen, unweit der Grenze zu Vorarlberg, randalierte ein 44-jähriger Serbe. Dabei attackierte er sogar einen der Polizeibeamten.
Zu einem heiklen Einsatz wurden am Samstagabend Polizisten in Sankt Gallen (CH), gleich über der Grenze zu Vorarlberg, gerufen. Dort hatte ein 44-Jähriger ein Etablissement trotz Lokalverbots betreten. Der Mann zeigte sich gegenüber den alarmierten Exekutivbeamten äußerst unkooperativ, ließ sich nicht kontrollieren und schlug um sich.
Den Beamten blieb nichts anderes übrig, als den Mann am Boden zu fixieren. Das gelang aber nur bedingt, denn der Serbe fing an, einen der Polizisten zu würgen. Erst der Einsatz von Pfefferspray machte der Attacke ein Ende. Zudem musste eine zweite Streife angefordert werden, um den Renitenten in Zaum zu halten. Auf der Polizeistation tobte der Serbe noch weiter, bedrohte und bespuckte die Beamten.
Anzeigen und Fernhaltung
Da der 44-Jährige keine Gewähr für Ruhe, Ordnung und Sicherheit bot, wurde er über die Nacht in polizeilichen Gewahrsam genommen. Wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte und wegen Hinderung an einer Amtshandlung wird er bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Zudem wurde eine Wegweisung mit 30-tägiger Fernhaltung verfügt.
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